Line-Up

Mimiks und LCone

Kompromisslos direkt in Ohr und Herz – Mimiks ist aus der hiesigen Rap-Landschaft und den Hitparaden nicht mehr wegzudenken. Mit «VodkaZombieRambogang» schoss der Luzerner vor rund neun Jahren auf die Eins der offiziellen Schweizer Album-Charts. Nur um dies in den Folgejahren abermals zu tun. Auch LCones jüngste Erfolge sind nicht ohne. So verbucht Mimiks Weggefährte mit seinem Überhit «Saurus» bereits über drei Millionen Streams auf dem Zähler. Sowieso, der Schulterblick auf die letzten Jahre dürfte die beiden Rapper rühren. Aus einer musikalischen Achterbahnfahrt wurde nämlich eine tiefe Freundschaft.

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Fräulein Luise

Pressbild Fräulein Luise

Die Musik der jungen Zürcher Band (Olivia Merz, Paula Scharrer, Paul Studer und Aliosha Todisco) lebt sehr stark von der musikalischen und textlichen Erzählung verschiedener Geschichten, in welchen sie sowohl relevante gesellschaftliche Themen als auch ihre eigenen Erfahrungen verarbeiten. Deshalb schreiben sie ihreTexte auch hauptsächlich auf Deutsch und Mundart. 

Während die Stärke ihrer Texte oft in deren einfachen Direktheit liegt, ist die Musik, auch wenn sie sich musikalisch hauptsächlich im Indie-Pop/Alternative Bereich bewegt, ein wilder Mix aus verschiedenen Genres, von Indie, Rock, Pop über Jazz und allem, was dazwischen liegt.

HATEPOP

OMG, let’s go!

Die Fassade bröckelt. Hatepop sind immer noch überfordert und hässig, aber cute undzutraulich scheitern sie neu als Band mit  Live-Drums und Metal-Gitarren. Von over-the-top bis zutiefst gefühlsecht ist das Spektrum ihrer Hitsongs etwa so ausgeglichen wie ihr Serotoninspiegel. Jahre gescheiterter Erziehung und Traumata werden mit Trotz und Turnup kompensiert. Dubstep und Punk oder Trap und Hyperpop. Grunge und Genderterror, oder: Hatepop Type Beats.

psychaugas hatepop quer final

Nathalie Fröhlich

Copie de Jessy Machetti

« I’m not a queen I’m a godess ».

Il y a un feu puissant et débordant qui habite certain·es artistes et qui leur donne la capacité d’embraser un public entier en le possédant de la tête aux pieds. Nathalie Froehlich, membre de la Sacrée Déter, est l’une d’entre elles. Rappeuse ultra vénère, sa présence exceptionnelle est incarnée en un regard concentré et des textes aussi puissants que directs. Sortie tout droit des raves party, elle prépare un live énergique mélangeant break, bass, rythmes débiles et hip-hop digne d’une after qu’on n’aurait pas envie de quitter. 

Après une année 2022 fructueuse avec plus de 50 dates, 2 EPs, et diverses collaborations, la suite s’annonce prometteuse. Nathalie sera au rendez-vous, notamment à Paléo, Festineuch, et St-Gall Openair. Ça va chauffer, qui a le numéro des pompiers ?

Pixxie Dust

Pixxie Dust ist die junge Generation von Punk aus Luzern. Ganz provokativ brechen die zwei frechen Powergirls Rie und Laine jegliche Normen. Das aussergewöhnliche Punk-Duo verschreibt sich mit Leib und Seele ihrer Individualität. Ihre tiefgründigen Songs treffen den Zeitgeist und erzählen von der chaotischen Gefühlswelt ihrer Generation. Raffiniert pendeln sie zwischen wütender Extravaganz und verletzlicher Sanftheit. 

Pixxie Dust weiss es, ihr Publikum in eine Welt voller Kraft, Spielfreude und ungezähmtem Selbstausdruck zu verwickeln. Der Musikstil der Newcomerband bleibt dabei authentisch und bewegt sich zwischen Indie und Riot Grrrl-Punk, stets mit einer Prise Überraschung.

Pixxie Dust (Laurin Bleiker1)

Gigi

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«Eis Jahr paar tusig Stunde, ein Part du gahsch verschwunde. Alles easy, nur ei Gigi und s ganze Land muss mal starch schlucke», 

Mit diesen Zeilen machte Gigi von sich reden am Bounce Cypher 2022. Gerade mal mit vier releasten Songs wurde sie an den szenenbekannten Event eingeladen und gehört kurz danach zu den meistgeklickten Auftritten des Events überhaupt. Was sie geschafft hat - davon träumen viele Rapper*innen in der Schweiz: Herauszustechen aus einer Masse von knapp 100 Artists. Was jetzt passiert ist klar: Die Augen der Szene ruhen auf ihr.

 Aber das ist kein Problem für die 21-Jährige: «Ich bin gekommen um zu bleiben!». Schaffen will sie das weiterhin mit Musik in ihrer Muttersprache Schweizerdeutsch und einer starken Message: Sie steht sowohl für Selbstliebe wie auch für Verletzlichkeit. Sie ist provokativ und doch nahbar. Sie steht ein für Female Empowerment. Ihr Sound ist modern, ihre Texte rotzig und frech. Sie bringt Battlebars, die schmerzen und Punchlines, die einem zum Schmunzeln bringen. Ihre Soundbilder sind aber keinesfalls standardmässig. Sie steht auf 808-Beats, lässt sich aber nicht von Genregrenzen aufhalten. Ihre DNA ist Rap, was sie darum herum baut, lässt sie sich offen. 

Gigi möchte nicht auf das Frausein reduziert werden. Sie will ein Vorbild für alle sein und dabei jungen Frauen Mut machen ins Rap-Game einzusteigen.

Ulay

Mit Matrosenmütze, Schallplatten und groovy Tracks, steuert der Luzerner DJ mit Wurzeln aus Hamburg verschiedenste Clubs und Festivals in der Schweiz an und lässt die Tanzflächen mit Mukke beschallen. Die Segel für seine Sets lässt der junge Discjockey nicht durch irgendeinen Kompass in eine Richtung führen, sondern lässt sich wie die Nordsee vom Wind treiben. Unterwegs findet man ihn mit seinem Label Spiegelbild in den Kellern Luzerns, meist  tanzend, labernd oder trinkend.

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